Gewerbeobjekt in Guntramsdorf als ökologisches Vorzeigeprojekt

Modular, energieautark und kreislauffähig

IG Immobilien, langfristig agierender Anbieter bei Errichtung, Betrieb und Betreuung von Immobilien, bietet mit Greenity Gate eines der fortschrittlichsten Gewerbeobjekte in Österreich an. Als eine der wenigen Gewerbeimmobilien Europas ist Greenity Gate DGNB-Platin zertifiziert, das den derzeit höchsten Nachhaltigkeits-Standard darstellt. Das etwa 35.000 m² große bestehende Areal in der Industriestraße in Guntramsdorf (NÖ) wurde unter Berücksichtigung modernster ökologischer Standards nachhaltig generalsaniert.

Neue Maßstäbe in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit

Bei der Modernisierung der bestehenden Strukturen wurden auch neue Maßstäbe in puncto ökologischer Nachhaltigkeit gesetzt. Die Anlage umfasst insgesamt etwa 11.400 m² Hallenfläche und rund 950 m² Büroflächen, ergänzt durch überdachte Stellplätze und E-Ladeinfrastruktur für Sprinter, Pkw und Fahrräder. Bei Greenity Gate handelt es sich um ein zukunftsweisendes Projekt, das den Bedürfnissen moderner Unternehmen gerecht wird. Mit seinem energieschonenden Betrieb, der Nutzung von Geothermie für die Heizung und Kühlung und einer großflächigen Photovoltaikanlage mit Energiespeicher setzt es neue Standards im energieeffizienten Gewerbe.

Standort im Herzen Europas

Greenity Gate ist ein zukunftssicherer Standort in der Metropolregion Wien, im Herzen Europas. Gelegen im größten Industriegebiet Österreichs - dem Industriezentrum Niederösterreich Süd - mit internationalen Unternehmen in unmittelbarer Nachbarschaft und hervorragender Anbindung an das lokale und überregionale Verkehrsnetz, bietet sich hier eine außergewöhnliche Chance zur Betriebsansiedlung. Auf einer Gesamtfläche von 35.000 m² bietet das Objekt eine teilbare Hallenfläche von rund 11.400 m² sowie knapp 950 m² Bürofläche inkl. Warenannahme.

Durch die zentrale Lage hat der Standort eine sehr gute Anbindung an das Straßennetz. Über die Industriestraße - Triesterstraße (B17) ist die Südautobahn (A2) in wenigen Fahrminuten erreichbar. Die nächstgelegene Haltestelle der Badner Bahn ist der Bahnhof Neu-Guntramsdorf (15 Gehminuten). Am Grundstück befindet sich ein Anschlussgleis zum Schienennetz der Wiener Lokalbahnen.

Große Photovoltaik-Anlage, Geothermie und nachhaltige Baumaterialien

Schon der Außenbereich der Liegenschaft spiegelt den Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit innerhalb des Projektes wider. Photovoltaik, Geothermie und E-Ladeinfrastruktur für Sprinter, Pkw und Fahrräder sind hier nur einige der Ausstattungselemente. Auch die attraktiven Aufenthaltsflächen am hauseigenen Biotop stellen einen Ort zum Durchatmen dar.

Das gesamte Objekt wird mit Geothermie beheizt und gekühlt – das führt zu einer hohen Innenraumbehaglichkeit und Aufenthaltsqualität für die rund 124 möglichen Arbeitsplätze in Lager und Büro. Die Grundrisse der Büros sind variabel gestaltet und unterstützen eine flexible Raumnutzung. Das Dachtragwerk aus Holzleimbindern und die moderne Elementfassade aus Holz werten die Materialökologie des Gebäudes auf. Geothermie und eine großflächige Photovoltaikanlage erhöhen die Bereitstellung von erneuerbarer Energie und sorgen für einen energieschonenden Betrieb. Zusätzlich wurde ein Stromspeichersystem berücksichtigt, das die Eigenversorgung der künftigen Bestandnehmer weitestgehend decken soll. Carports mit Ladestellen für Elektroautos und Fahrradabstellflächen runden die nachhaltige Infrastruktur vor Ort ab. Die biodiverse Außenanlage unterstützt den Anstieg der Versickerung und der Artenvielfalt und wirkt der Versiegelung entgegen.

Hoher materialökologischer Standard

Mit Greenity Gate entstand in Guntramsdorf ein Leuchtturmprojekt für die Gewerbe- und Logistikbranche, das höchsten Ansprüchen hinsichtlich Nachhaltigkeit gerecht wird, was auch mittels Building Circularity Passport und Madaster-Eintrag dokumentiert ist. Bereits in der Planung wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass die Klimabilanz der verbauten Materialien sowie des gesamten Gebäudes erhoben und ausgewiesen werden können.

Alle verwendeten Materialien wurden sorgfältig auf ihre Recyclingfähigkeit und ihre ökologischen Auswirkungen hin ausgewählt. Auch die Rückbaufähigkeit wurde beachtet und es wurden keine zusätzlichen Bodenflächen versiegelt; vielmehr wurden Bestandsflächen durch Optimierung von Freiflächen renaturiert. Die Arbeiten erfolgten in Vorfertigungsweise, was eine rasche Bauweise und somit eine Verkürzung der Bauzeit bewirkte. Die Nutzung von Sekundärrohstoffen stand ebenso im Fokus, wie beispielsweise die Verwendung von Schaumglasschotter als Dämmmaterial in Teilbereichen der Bodenplatten, der zu 100 % aus recyceltem Altglas besteht. Der zweigeschossige Bürotrakt wurde weitestgehend in Holzbauweise, ergänzt mit Lehmbauplatten errichtet. Dabei handelt es sich um ein modernes ökologisches Produkt für den Innenausbau, das zudem auch feuchteregulierend wirkt. Wo möglich, ist Sekundärbeton in Verwendung und die Dachträger des alten Gebäudes wurden sorgfältig demontiert, wiederaufbereitet und in einem anderen Objekt als Fundamente wiederverwendet.

Flexible Nutzung

Im Inneren des Gebäudes setzen sich Modularität, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft fort. Das Hallengebäude besteht aus zwei Abschnitten, die durch eine öffenbare Brandschutzwand voneinander getrennt sind. Der Bereich für die Warenannahme befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den östlich und westlich gelegenen Ladehöfen. Dauerarbeitsplätze in der Halle sind möglich. Die Attraktivität des Objekts wird durch eine vertikale Gliederung der Fassade unterstrichen, welche gleichzeitig als Beschattung Verwendung findet. Durch die Wahl von vorgegrautem Lärchenholz als Fassadenmaterial wird zudem ein langfristig homogenes Erscheinungsbild gewährleistet.

Der zweigeschossige Bürotrakt, der über den zentralen Haupteingang erschlossen wird, ist pro Büroeinheit identisch aufgebaut. Dabei können pro Abschnitt bis zu 35 Hallen- und 27 Büromitarbeiter*innen permanent untergebracht werden. Zudem sind die Bürogrundrisse variabel, sodass eine flexible Raumnutzung gewährleistet werden kann.

Hohe Aufenthaltsqualität

Der Bestandskörper der bestehenden Industriehalle blieb in seiner Lage und in seinem Umfang weitestgehend erhalten, ebenso die Zu- und Abfahrtswege auf die Industriestraße. Die gesamte thermische Hülle des Gebäudes, das Dachtragwerk und auch die Bodenplatte wurden hingegen vollständig erneuert.

Neben dem zweigeschossigen Bürotrakt an der Südseite des Gebäudes, verfügt jedes der beiden Hallenteile, die auch zusammengelegt werden können, über ein Warenannahmebüro, je zwei Ladedocks für Sprinter, zwei Multifunktionstore im Bereich der Sprinterrampe, ein Kombi-Dock sowie je fünf Lkw-Ladedocks.