IG Immobilien, führender Anbieter bei Errichtung, Betrieb und Betreuung von Immobilien, hat am 18. Oktober mit einem Spatenstich-Event die Bauarbeiten am Projekt „PRATER GLACIS“ gestartet. Die drei unter diesem Namen vereinten Objekte stehen für moderne Stadtentwicklung im 2. Wiener Gemeindebezirk. Auch drei der zukünftigen Mieter wurden erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: Hampton by Hilton, Superbude und ZOKU werden mit zukunftsweisenden Hotellerie-Konzepten ihre Österreich-Premieren im Jahr 2020 in Wien feiern.

Österreich-Premieren für neue Hotellerie-Konzepte im PRATER GLACIS

Gleich um drei neue, internationale Hotellerie-Konzepte wird das Angebot der Wiener Leopoldstadt zukünftig erweitert. Im Rahmen eines feierlichen Spatenstichs unter Beisein von zahlreichen Gästen, unter ihnen Bezirksvorsteherin Ursula Lichtenegger, Direktor Dr. Kurt Pribil, OeNB, Marc Jongerius, ZOKU, Kai Hollmann, Superbude und Christina Locher, Hampton by Hilton startete die Geschäftsführung von IG Immobilien das zukunftsweisende Stadtentwicklungs-Projekt: „Wir kennen die Leopoldstadt bereits sehr gut und haben in der unmittelbaren Nachbarschaft das Stadion Center, die Campus Lodge und das Motel One erfolgreich entwickelt. Mit Hampton by Hilton, Superbude und ZOKU holen wir jetzt drei der innovativsten internationalen Hotellerie-Konzepte in das PRATER GLACIS und damit erstmals nach Österreich“, so Hermann Klein, Geschäftsführer von IG Immobilien.

Zukunftsweisendes Stadtentwicklungsprojekt PRATER GLACIS

Eine zentrale Lage, eine praktische Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie umfassende Nahversorgungsmöglichkeiten und Freizeitangebote in der Nähe: Mit diesen Eigenschaften besticht das rund 9.500 m² große Areal in der Perspektivstraße 4-10 in 1020 Wien. Was bisher als Parkfläche genutzt wurde, wird nach Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2020 Platz für die ersten Standorte der Hotellerie-Konzepte von Hampton by Hilton, Superbude und ZOKU bieten. Und die Parkmöglichkeiten wird es auch weiterhin geben.

©Janusch

Dem Spatenstich ging ein Architekturwettbewerb voraus, in dem von einem unabhängigen Preisgericht pro Bauteil je ein Gewinnerprojekt ermittelt wurde. „Bei allen drei Objekten wurde – neben Funktionalität und Modernität – besonderes Augenmerk auf eine nachhaltige Bauweise gelegt. Alle diese Vorgaben wurden von den Gewinnerprojekten erfolgreich in die Tat umgesetzt“, so Hermann Klein.

Erster Österreich-Standort von Hampton by Hilton

192 Hotelzimmer wird das erste Hampton by Hilton Österreichs seinen Gästen planmäßig bieten. Das L-förmige Hotelgebäude auf rund 1.150 m² bebauter Fläche bietet genügend Platz für Standard- und barrierefreie Deluxe-Zimmer. Das neue Hampton by Hilton Vienna Messe wird mit einer Hotel-Bar, einem Frühstücksrestaurant, attraktiven Fitnessangeboten und mehreren Business-Zonen auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden und Touristen gleichermaßen ausgerichtet. Das Hotel wird von der tristar Austria GmbH als Franchisenehmerin von Hilton Worldwide betrieben.

©Janusch

Ein Blickfang wird die freundlich helle, plastische Fassade des von Zechner & Zechner entworfenen Gebäudes sein. Christoph und Martin Zechner erklären die Herangehensweise ihrer siegreichen Interpretation: „Wir haben unsere Vorstellung eines modernen Budget-Design-Hotels, das sowohl repräsentative Bereiche als auch individuelle Rückzugsorte bietet, mit unserem Entwurf perfekt umsetzen können“.

Superbude: Vom Hamburger Hafen mitten in den Zweiten

©Janusch

Der Name ist Programm im Bauteil B des PRATER GLACIS: Die Superbude ist ein Hamburger Unternehmen, das derzeit zwei Häuser in der Hansestadt betreibt. Mit einem jungen, spannenden Konzept mitten in der bunten Zone zwischen Hotel und Hostel positioniert, hat Superbude nun den ersten internationalen Standort in der Wiener Leopoldstadt gefunden. Mit geplanten 178 Zimmern („Buden“), dem Frühstückslokal BRENNER und einem Dachrestaurant erzählen die Macher die Geschichte vom freigeistigen Leben des Herrn Johann Georg Stuwer, der am Standort der künftigen Superbude schon vor 250 Jahren mit seinen Ballonfahrten und Feuerwerksspektakeln für Furore sorgte. Vor allem aber möchte die Superbude auch die Anwohner in der Leopoldstadt kulinarisch und kulturell für sich begeistern. Eigene Themenzimmer sind bereits in Planung: Ein Austropop Zimmer und ein Vogelhaus mit Prater-Blick sind dabei bereits Fixstarter. Weitere Highlights: Selbstbedienung auf Vertrauensbasis, eine spektakuläre Bar mit Terrasse und „über den Dächern der Stadt - Panorama“ sowie viele Aktionen wie Konzerte, Lesungen oder ein Artist in Residence Programm.

ZOKU – Der Home-Office-Hybrid aus Amsterdam

ZOKU wird im PRATER GLACIS gemeinsam mit Superbude den Bauteil B belegen. Das niederländische Unternehmen ZOKU hat sich mit seinem innovativen Konzept zwischen Wohnen und Arbeiten besonders für beruflich Reisende und reisende Berufstätige zum präferierten Zuhause auf Zeit entwickelt. Wien ist neben einem bereits bestehenden Haus in der Amsterdamer Weesperstraat der zweite Standort der momentan international expandierenden Marke. Am besten kann das Haus als grundlegend neu gedachtes Apartment-Hotel-Konzept bezeichnet werden. Menschen, die in einer Stadt für einen begrenzten Zeitraum leben und arbeiten wollen, finden bei ZOKU ein entspanntes Umfeld mit vielen Gleichgesinnten.

©Janusch

Das Siegerprojekt der Architekten von nonconform besteht aus einem 6-geschoßigen, U-förmigen Gebäude mit einer Holzfassade, das auf ein verglastes Erdgeschoß aufsetzt. Verarbeitet werden Holz, Glas und Sichtbeton. Das Herzstück des Gebäudes ist ein begehbarer, vertikaler Garten, der gleichzeitig als Ruheoase und Lärmschutz dienen wird. „Uns war es bei der Planung wichtig, die Wohnbereiche durch großzügig gedachte, öffentliche Zonen zu ergänzen. Das tolle Gastronomieangebot am Dach soll zum Beispiel nicht nur die Hostel-Gäste ansprechen“, so Katharina Kothmiller, Partnerin bei nonconform.

Bauteil C: Energieautarkes Bürogebäude

Der dritte Bauteil wird ein nahezu energieautarkes Bürogebäude mit Holzfassade und Photovoltaik-Anlage am Dach. Bei der modernen Büroanlage, entworfen von den Architekten bei Franz & Sue, stehen Nachhaltigkeit und ein zeitgemäßes Arbeits- und Raumkonzept aus offenen Arbeitswelten und kleineren Büroeinheiten im Mittelpunkt. „Eine langfristig gedachte und nachhaltige Herangehensweise war uns als Errichter bei diesem Projekt besonders wichtig“, erklärt Erwin Stättner, Partner und Geschäftsführer von Franz & Sue. So soll der Energiebedarf des Gebäudes durch die hauseigene Photovoltaik-Anlage fast gänzlich gedeckt werden.

„Wir führen derzeit intensive Gespräche mit potenziellen Mietern, die die Räumlichkeiten im Objekt als Unternehmenssitz oder Büro nutzen wollen. Das Interesse ist sehr hoch, aber wir haben noch keine finale Entscheidung zur Belegung von Bauteil C getroffen. Das wird im Laufe der kommenden 2 Monate erfolgen“, so Hermann Klein zum aktuellen Status des dritten Bauteils im PRATER GLACIS.

Video zum Spatenstich des Prater Glacis