Im Herbst 2018 konnte IG Immobilien, führender Anbieter bei Errichtung, Betrieb und Betreuung von Immobilien, nach nur zwölf Monaten die umfassende Generalsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Obersteinergasse 20-22 erfolgreich abschließen. Das Objekt, das seit 1991 Sitz des Bezirksgerichts Döbling ist, wurde liebevoll restauriert und bietet nun moderne Arbeitsatmosphäre in historischem Ambiente.

Der 19. Bezirk in Wien hat viel Geschichte zu bieten – das Wirken berühmter Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und Kultur zählt ebenso dazu wie prachtvolle Gebäude und traumhafte Gartenanlagen. Auch das Grundstück in der Obersteinergasse 20-22, das im Jahr 1994 von IG Immobilien erworben wurde, blickt auf eine spannende Geschichte zurück. Hier wurde Ende des 18. Jahrhunderts eine Villa als privates Landhaus errichtet, die später als „Lenau-Schlössl“ bekannt wurde. Seit 1991 ist in dem historischen Gebäude das Bezirksgericht Döbling untergebracht, in den vergangenen 12 Monaten wurde das Haus von IG Immobilien generalsaniert. „Das Gebäude in der Obersteinergasse zählt zweifellos zu den geschichtsträchtigsten Objekten in unserem Portfolio. Es ist aus architektonischer Perspektive betrachtet eines der wenigen in Wien erhaltenen Beispiele des österreichischen Klassizismus und befindet sich in einer besonders schönen Grünlage“, so Hermann Klein, Geschäftsführer von IG Immobilien. „Nun war der richtige Moment, das denkmalgeschützte Haus umfassend zu sanieren und damit weiter in optimalem Zustand zu erhalten. Ein ganzes Jahr lang wurde intensiv an der Sanierung gearbeitet, nun konnten wir das Refurbishment planmäßig abschließen und den einzigartigen Glanz der Villa wieder auffrischen.“

Aufwendige Generalsanierung

Im Herbst 2017 startete IG Immobilien mit den umfassenden Renovierungsarbeiten. Im Zuge der Erneuerungen wurde die alte Putzfassade entfernt und eine neue Kalkfassade aufgezogen. Die Bestands-Kastenfenster wurden mit einer speziellen zusätzlichen Glasebene aufgerüstet und der etwas in die Jahre gekommene Natursteinsockel in einem aufwendigen 2-Schritte-Verfahren erneuert. Auch substanzielle Elemente wie feuchtigkeitsbelastetes Außen- und Innenmauerwerk sowie undichte Dachbereiche wurden mit komplexen Baulösungen trockengelegt. Um den individuellen Charakter des Gebäudes originalgetreu zu erhalten, wurden außerdem dekorative Gesimse-Elemente in Feinarbeit renoviert. Um dabei die denkmalpflegerischen Vorgaben einzuhalten, wurde jeder Sanierungsschritt mit einem Restaurator und dem Bundesdenkmalamt abgestimmt. Auch im Gartenbereich waren Veränderungen notwendig. Einige sehr alte Bäume, die zu knapp am Gebäude standen, wurden entfernt und besser platzierte Ersatzpflanzungen mit Sommerlinden und Hainbuchen vorgenommen.

Sehenswertes Ergebnis

© August Lechner

Die Generalsanierung bei laufendem Arbeitsbetrieb stellte alle Beteiligten vor große Herausforderungen und machte eine gute Planung unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse des Bezirksgerichts Döbling notwendig. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Gebäude erstrahlt heute in neuem Glanz und hat dabei nichts von seinem historischen Charme und seiner einzigartigen Architektur verloren. Dr. Barbara Helige, Vorsteherin des Bezirksgerichts Döbling, freut sich über die neue, produktive Arbeitsatmosphäre: „Die Generalsanierung darf als überaus gelungen bezeichnet werden. Alle im Haus Beschäftigten freuen sich sehr über das Ergebnis der umfangreichen Arbeiten, insbesondere über die sanierten Fenster. Diese schließen jetzt wieder sehr gut und halten Lärm aber auch Zugluft ab. Das Gebäude erstrahlt in neuem Glanz. Dass das Haus früher als Lenau-Schlössl bezeichnet wurde, ist jetzt wieder nachvollziehbar“.